... gestaltet sich für die meißten Einwanderer etwas anders. Überhöhte Zollgebühren und unverschämte Transportkosten sind die Belohnung für echte "Sparfüchse". Primitiver LKW, Grube baggern, bangen, ob der Container auch nicht umkippt, etc. Zig Helfer, davon haben die Hälfte gerade keine Zeit, ... nicht unser Ding! Dieses wird von einigen "Landsleuten" noch heute so praktiziert, kollektiv wie zu ... Zeiten, aber .... naja... Stress pur und das für einen Haufen Kohle, hust...! Stets getreu dem Motto, man gennt sisch halt won vrieher! Wenn schon Soli, dannn ünder üns öfdeilen, newoahr ....?![]()
Wir haben uns gekümmert. Die richtigen Leute zu kennen sind eines der wichtigsten Voraussetzungen hierzulande. Das ist unser Vorteil. Außer Hochdeutsch und seltsam klingenden heimischen Dialekten, verstehen und sprechen wir auch noch die hiesige Landessprache. Vorteilhaft schon alleine deswegen, die neuesten Erungenschaften der nationalen Transpoprtbetriebe, nebst ihrer Eigentümer als Erste zu kennen. Den neuesten LKW mit der dazugehörigen Technik geordert. Kein Togal Effekt, sondern beste Beziehungen! Kosten weit unter dem "Baggerlochprinzip"! Einfach ein Freundschaftsbeweis
Wie versprochen traf der Container unserer neuen Nachbarn Termingerecht ein. Das Ganze mitten in der Nacht gegen 3.00 Uhr. Kurz vorher begann es heftigst zu regnen und wir hoffen mal das Abladen mittels des LKW mit 2 Kränen (Seitenlader) kurz und schmerzlos innerhalb von 10 Minuten zu erledigen. Natürlich erst morgen früh.
Heute Nacht schlafen die Fahrer des gigantischen LKW erstmal in ihrer Kabine. So geschult wie sie ihr Fahrzeug rückwärts bei totaler Dunkelheit in die enge Einfahrt lenkten, werden sie den 20 Tonnen überhohen, schweren Container am gewünschten Ort milimetergenau abstellen. So einfach haben es sich die 4 neuen Einwanderer nicht einmal im Traum vorgestellt.
Während sie in Villarrica noch spülen, genießt man in Independencia schon das große Choppfest! 
Hasta Manana beim größten Bierfest in Südamerika! ![]()




















